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Wort des Tages

Gedanken zum Tag für Montag, den 4.5.2026

Gott trägt unsere Last


Hast du dich heute schon einmal dabei ertappt, wie du tief durchgeatmet hast, weil dir alles über den Kopf wächst? Manchmal fühlt sich das Leben an wie ein Rucksack, den man morgens aufsetzt und der mit jeder Stunde schwerer wird – gefüllt mit Sorgen, Terminen und der Verantwortung für andere.

In Psalm 68,20 finden wir das wunderbare Bild eines Gottes, der uns nicht nur beobachtet, sondern der sich buchstäblich unter unsere Last bückt. Die hebräische Sprache deutet hier an, dass er uns „belädt“, uns aber im gleichen Atemzug auch „trägt“. Gott mutet uns das Leben zu, aber er lässt uns darin nicht allein. Jesus macht dieses Angebot in Matthäus 11,28 ganz persönlich: Er ruft die „Mühseligen und Beladenen“. In der damaligen Zeit litten die Menschen unter religiösem Leistungsdruck; Jesus entgegnet ihnen mit einer Einladung zur Ruhe. Er bietet uns ein „Joch“ an, das nicht drückt, sondern in dem wir gemeinsam mit ihm im Gleichschritt gehen.

Das bedeutet für uns heute: Wir dürfen aufhören, die Starken zu spielen. Geistliche Reife zeigt sich darin, dass wir unsere Erschöpfung vor Gott zugeben. Er will uns heute „erquicken“ – das ist mehr als eine Pause, es ist eine Herzenserneuerung.

Welches Gewicht in deinem Leben möchtest du in diesem Moment ganz bewusst an Jesus abgeben, um wieder aufatmen zu können?

Gebet
Herr, du siehst mein Herz und du kennst die Lasten, die ich heute mit mir herumtrage. Danke, dass ich sie nicht allein schleppen muss. Ich lege dir meine Sorgen und meine Müdigkeit hin. Schenke mir heute deine Ruhe und die Gewissheit, dass du jeden meiner Schritte mitgehst und stützt.
Amen.


Die Losungen stehen unter dem Copyright der Evangelischen Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine www.ebu.de. Weitere Informationen unter: www.losungen.de.